special dog breed of switzerland
PRO HEALTH DALMATIAN
Die BACKCROSS "REANIMATION"


Unsere Spezialzucht in der Schweiz mit dem Dalmatiner und der Retriever-Rasse
Die Blutauffrischung in der Dalmatinerzucht bedeutet mehr Qualität und mehr genetische Möglichkeiten.
Der Backcross-Dalmatiner gilt als unkomplizierter Hund auch für Anfänger , da er sich grundsätzlich gerne unterordnet.
Er verfügt über starke Nerven sowie einen liebevollen und sanften Charakter. Der Backcross-Dalmatiner ist elegant, schlank und muskulös, mit langen Beinen. Der gerade Rücken verstärkt den eleganten Eindruck. Die mittelgroßen Hängeohren liegen dicht am Kopf an.
Der Backcross-Dalmatiner ist keine neue Rasse, sondern stammt aus einer gezielten Rückkreuzung mit einem klar definierten, positiven Zuchtziel.
Der rassenreine Dalmatiner ist ausgesprochen freundlich und fröhlich und daher ein beliebter Familienhund.
Außerhalb der geschlossenen Rasse zu züchten ist komplexer und aufwendiger, bringt jedoch viele vorteilhafte Eigenschaften mit sich. In der heutigen Zeit sind Würfe einheitlicher in der Qualität als früher, da ein enger Genpool negative Erbanlagen sichtbar machen kann. Eine zu geschlossene genetische Population kann weltweit immer wieder zu Tierleid führen.
Unsere Rückzüchtungspläne sehen vor, dass die entstandenen Hybriden der folgenden Generationen (mit Dokumentation und Stammbäumen) wieder mit reinrassigen Dalmatinern verpaart werden.
Die Maßnahmen zur verantwortungsvollen Weiterentwicklung der Dalmatinerzucht bedeuten für uns, als Züchter genaue Aufzeichnungen über die Auswahl der Elterntiere, die Geburten sowie Genotyp und Phänotyp zu führen. Ziel ist es, Qualzuchtmerkmale zu vermeiden.
Dazu zählen unter anderem genetisch bedingte Probleme wie Allergien, Gaumenspalten (autosomal-rezessiver Erbgang), Epilepsie, Knickruten (Veränderung der Rutenachse), Nabelbrüche, Totgeburten sowie weitere erbliche Gebrechen. Auch genetische Gebissfehler wie Unterbiss, Überbiss oder Fehlbiss sollten nicht zur Zucht verwendet werden.
Unser Ziel ist es, gesunde, sportliche, familienfreundliche und wesensfeste Dalmatiner zu züchten, die dem Rassestandard möglichst nahekommen.
Die Backcross-Dalmatiner werden aus zwei rassenreinen Hunden mit Ahnentafeln gezüchtet, bis das gewünschte Zuchtziel erreicht ist. Im Fachausdruck werden die ersten Generationen als F1- und F2-Hybriden bezeichnet.
Die Welpen werden gemeinsam in unserer Familie aufgezogen, mit engem Kontakt zu Menschen, Kindern, Hunden sowie anderen Nutztieren wie Hühnern und Ziegen auf dem Hof. Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen sind für uns selbstverständlich.
Die dalmatinische Kulturerbe-Linie widmet sich der Erhaltung und Verbesserung der Dalmatiner-Rasse. Um keine neuen genetischen Defekte in die Rasse einzubringen, werden unsere Hunde vor der Verpaarung und Zuchtzulassung umfassend getestet und tierärztlich untersucht.
Im Jahr 2015 haben wir mit allen notwendigen Untersuchungen der Elterntiere und in Zusammenarbeit mit dem Zuchtverband begonnen. Damit startete unsere Mission für einen gesunden Dalmatiner mit gutem Charakter.
Am 9. Januar 2017 wurde unser erster gesunder A-Wurf (F1) geboren.
Unser Ziel ist es, genetische Probleme innerhalb der Rasse zu reduzieren oder zu eliminieren. Dies geschieht durch sorgfältige Auswahl geeigneter Elterntiere und gezielte Einkreuzung gesunder Hunde zur Erweiterung des Genpools.
Vorteile der Backcross-Dalmatiner (Rückkreuzung 2015–2025)
• Auch für Hundeanfänger geeignet
• Freundliches, harmonisches, familiäres und sportliches Wesen
• Gesunde und vitale Hunde mit guter Konstitution
• Ca. 67 % Dalmatiner-Rassenanteil
• Keine Uratsteinbildung (Hyperurikosurie ist autosomal-rezessiv vererbt)
• Normaler Harnstoffwechsel (N/N oder N/HUU)
• Zuchtziel am 7. Oktober 2019 erreicht (genetische Angaben werden dem Welpenkäufer bestätigt; tierärztliches Zeugnis und Bericht liegen bei)
• Keine Taubheit
• Keine Epilepsie
• Keine bekannten erblichen Defekte
• Positive Erfahrungsberichte im Hundesport und Alltag
• Erfahrungsberichte unserer Welpenkäufer
Die Stammbäume der Eltern- und Nachkommenlinien sind vollständig dokumentiert. Tierärztliche Gesundheitszeugnisse sowie jährliche Untersuchungen der Zuchttiere sind selbstverständlich.
Durch die Einkreuzung mit der Retriever-Rasse zeigen sich die Backcross-Dalmatiner im Umgang häufig harmonischer, mit guten Lernerfolgen in der Erziehung und ohne ausgeprägtes Territorialverhalten.
Unsere Bemühungen gelten dem Ziel, gesunde und glückliche Dalmatiner zu züchten.
Das Backcross-Projekt
Der Backcross-Dalmatiner ist angenehm und ruhig im Vergleich zu reinerbigen Dalmatinern aus geschlossenen Linien.
Historisch betrachtet entstanden viele Hunderassen durch gezielte Kreuzungen zur Erweiterung des Genpools. Ein zu enger Genpool kann hingegen gesundheitliche Probleme verstärken.
Im Zusammenhang mit dem Backcross-Projekt von Robert Schaible wurde ein genetisches Forschungsprojekt initiiert, um Dalmatiner ohne das Gen zu züchten, das für erhöhte Harnsäurewerte verantwortlich ist und zur Bildung von Uratsteinen führen kann.
Dalmatiner besitzen zwei besondere genetische Merkmale: die charakteristische Fleckenzeichnung sowie den erhöhten Harnsäurespiegel im Urin. Die hohe Harnsäure kann zur Bildung von Harnkristallen und Harnblockaden führen, besonders bei Rüden mittleren Alters.
Unsere F1b-Dalmatiner, eingekreuzt mit Retrievern, sind frei von diesen Problemen.
Das Gen für die Scheckung liegt auf demselben Chromosom wie das Gen für den erhöhten Harnsäurespiegel. Durch frühere Selektion auf die Fleckenzeichnung wurde unbeabsichtigt auch die Harnsäureanomalie mitgefördert.
Alle Dalmatiner im reinrassigen Genpool tragen das rezessive Gen für erhöhte Harnsäure. Wird ein Backcross-Dalmatiner mit einem registrierten Dalmatiner verpaart, erben statistisch 50 % der Welpen niedrige Harnsäurewerte (N/HUU), während die anderen 50 % erhöhte Werte tragen.
Unsere F1b-Linie wird weiterhin standardgerecht mit dem Scheckungsgen gezüchtet.
Die Nachkommen mit niedriger Harnsäure sind typische Dalmatiner mit dem Ergebnis N/N oder N/HUU.
Unser Dachverband URCI überprüft diese Bemühungen und unterstützt das Backcross-Projekt als Option zur Korrektur eines genetischen Problems innerhalb der Dalmatiner-Rasse.
Alle Nachkommen werden mit registriertem Pedigree geführt.
Ein Hybridhund ist die gezielte Kreuzung zweier Hunderassen, um bestimmte Eigenschaften zu erhalten.
Nach der Mendelschen Vererbungsregel kann in der ersten Generation (F1) ein relativ homogener Wurf erwartet werden.
Langfristig kann durch Stabilisierung eine gesündere Population entstehen als in einer rein geschlossenen Zuchtlinie.
Bei der Entwicklung oder Wiederbelebung einer Rasse steht zunächst die Hybridisierung im Vordergrund.
Eine lückenlose Dokumentation im Zuchtverband sowie klar definierte Zuchtpläne sind entscheidend, um den Erfolg einer Einkreuzung nachvollziehen zu können und eine gesunde Dalmatinerzucht langfristig zu sichern.


Was versteht man unter einer Rückkreuzung?
Bei einer Rückkreuzung werden die heterozygoten Individuen einer F1- Generation mit einem homozygot dominanten bzw. homozygot rezessiven Elter gekreuzt.

